Thailand in zwei Wochen

In den asiatischen Raum hatte es mich bisher noch gar nicht verschlagen.

Umso glücklicher war ich, als mich in diesem Sommer meine Freundin Leo recht spontan fragte, ob ich mit ihr im Oktober nach Thailand reisen wolle. Gesagt – getan… es hat nur ein paar Tage gedauert und dann hatten wir schon unsere Flugtickets gebucht.

Zwischen dem Beschluss und dem Abflug lagen nur 2 Monate und so musste ich dieses Mal gar nicht so lange warten :)

Gut ausgerüstet (zufälliger Weise mit dem gleichen Rucksack) sind wir von Hamburg über Dubai nach Bangkok geflogen. Für die ersten Nächte in der fremden Stadt hatten wir uns ein Hotel gebucht und danach haben wir spontan entschieden an welchen Orten und wo wir schlafen wollten. Meistens sind es dann Hostels oder günstige Bungalows geworden.

Zwei Wochen ist ein recht kurzer Zeitraum für eine Thailandreise. Sicher wäre es gut gewesen 3-4 Wochen einzuplanen, aber das ist eben nicht immer möglich und so habe ich versucht das Beste aus der Zeit zu machen, viel zu sehen und zu erleben.

Und so sah dann unsere Reiseroute aus

Bangkok – Ayutthaya – Bangkok – Kho Phangan – Ko Tao – Phuket

Bangkok: ist mit über 6 Millionen Einwohnern eine riesige Stadt. Es ist schon ein kleiner Kulturshock wenn man dort ankommt. Es ist heiß! Geht man aus klimatisierten Räumen hat man immer das Gefühl gegen eine Wand zu laufen. Durch die Hitze liegt in der ganzen Stadt ein modriger, stinkender Geruch. In einigen Ecken mehr, in anderen weniger. Für uns war es spannend die Stadt zu erkunden und zu bemerken, dass das Leben in Thailand draußen, auf den Straßen statt findet. Es gibt unzählige Märkte und Straßenstände auf denen leckeres und auch ungewöhnliches Essen für einen sehr niedrigen Preis verkauft wird. Wir haben einen großen Teil der Zeit mit Essen probieren verbracht ;) Neben Essen wurden Massagen zu unserer Leidenschaft. Fast täglich haben wir uns eine Stunde den Rücken, die Beine und den Kopf massieren lassen, so wunderbar.

Bangkok hat aber natürlich noch viel mehr als nur Essen und Massagen zu bieten. Unter anderem viele beeindruckende Tempel, von denen wir uns Wat Pho angeguckt haben. Dort ist die Hauptatraktion eine 46m lange liegende, goldene Budda Statue.

Ayutthaya: Befindet sich mit dem Bus ca. 2 Stunden nördlich von Bangkok. Ayutthaya ist eine kleine Stadt mit einer großen Geschichte. Die Stadt wird von Flüssen umringt und ist dadurch eine Art Insel. Die Stadt war bis ins 18. Jahrhundert die größte Metropole des südostasischen Festlandes. Wir haben dort in einem Hostel gewohnt und mit einem Fahrrad die “Insel” erkundet. Die Fahrräder und die gesamte Tour waren eher abenteuerlich. Zum einen hatten die Räder schon bessere Tage gesehen, natürlich gab es keine Radwege und die Karte die wir dabei hatten stimmte hinten und vorne nicht. Durch dieses Chaos haben wir allerdings einen wahnsinnig aufregenden und tollen Tag erlebt. Wir haben die Tempelanlage Wat Na Phra Men gesehen, haben freundliche Menschen auf dem örtlichen Markt getroffen, durften Elefanten streicheln und haben am Ende des Tages mit Händen und Füßen ein leckeres Essen bestellt.

Kho Phangan: Ist eigentlich für die FullMoon Partys und als Partyinsel bekannt. Wir waren aber noch etwas außerhalb der Hauptsaison unterwegs und wollten auch lieber die schöne Natur und die Traumstrände sehen. Auf der Fähre nach Ko Phangan haben wir uns spontan in ein Bungalow im NordOsten eingebucht und wurden nicht entäuscht, als wir dort ankamen. Ein eigener Strand und kaum andere Menschen um uns herum. 2 Nächte blieben wir dort und dann zogen wir weiter in die nächste Bucht in ein noch schöneres Bungalow. Für uns ging es auf Ko Phangan um die Natur und den Strand. Wir sind viel gewandert, haben Wasserfälle und schöne Buchten gesehen und haben auch mal ein paar Stunden am Strand verbracht. Traumhaft und ein schöner Ausgleich nach dem ganzen Troubel in Bangkok.

Ko Tao: War noch so eine schöne kleine Insel mit vielen Traumstränden und Badewannen-warmem-Wasser. Wir sind auf Rollern um die Insel gefahren und an jedem schönen Strand den wir sahen angehalten, ins Wasser gesprungen und weitergefahren. Auf dieser Insel kam wir dann an den Partys nicht vorbei und das war dann auch genau richtig so. Nichts ist schöner als Nachts barfuss im Sand zu tanzen :)

Phuket: Hat seinen Ruf als “Männerkäfig” weg und deshalb hatte ich an diese Stadt auch keine hohen Erwartungen. Ich musste nur auf die Westseite, da mein Flug nach Hause davon dort abgehen sollte. Doch ich hatte das unfassbare Glück, dass zu der Zeit (Mitte Oktober) gerade das VEGETARISCHE FESTIVAL statt fand. DAS Jahresevent in Thailand. Perfekt für mich als Vegetarierin. So konnte ich meinen letzten Tag in Thailand damit verbringen viele verrückte (aber vegetarische) Gerichte zu probieren. Ich musste leider so viel Essen bis mir schlecht wurde…

Es waren zwar nur zwei Wochen, doch es kam mir fast länger vor. Ich habe so viel erlebt, gesehen und gelernt.

Thailand – du gefällst mir. Ich komme wieder!

 

Lumpini Park Bangkok

Lumpini Park Bangkok

 

Bangkok

Bangkok

 

Wat Pho

Wat Pho

 

Streetfood in Bangkok

Streetfood in Bangkok

 

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Wandern auf Ko Phangan

 

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Ko Phangan

 

Traumstrand auf Ko Phangan

Traumstrand auf Ko Phangan

 

Mittag mit wunderschönem Ausblick

Mittag mit wunderschönem Ausblick – Ko Tao

 

schönes Wolkenspiel - Ko Tao

schönes Wolkenspiel – Ko Tao

 

Ko Tao

Ko Tao

 

Vegetarisches Festival Phuket

Vegetarisches Festival Phuket

 

Phuket

Phuket

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