Über eine starke, wachsende Community und den EASD2016 in München

Letzte Woche fand in München der größte europäische Diabeteskongress, der EASD (European Association for the study of diabetes) zum 52. Mal statt und ich durfte dabei sein. Juhu :D

 

Hello @ EASD16

Hello @ EASD16

 

Ich habe mich sehr über die Einladung zum angegliederten Bloggerevent der Firma Roche und der Akkreditierung zur Messe gefreut. Denn neben den technischen und wissenschaftlichen Entwicklungen (die im übrigen immer die ein oder andere Überraschung parat halten) entwickelt sich die Diabetes Community immer weiter. Unter dem #diabetesmeetup findet ihr auf Instagram, Twitter und Facebook viele Eindrücke der vergangenen Tage.

 

Diabetiker aus der ganzen Welt beim EASD 2016

Diabetiker aus der ganzen Welt beim EASD 2016

 

#EASD2016

Auch auf dem EASD wurde wieder einmal ganz deutlich, dass Sensoren die Zukunft des Blutzucker (Gewebszucker) messen sind. Einige Firmen werden in den nächsten Monaten ihre Sensoren auf den Markt bringen und damit mit den bisher bekannten Anbietern konkurieren. Ich vermute, dass die klassichen Teststreifen in den nächsten Jahren komplett vom Markt verschwinden. Ehrlich gesagt hoffe ich es auch ein bisschen. Meine KK finanziert die Sensoren bisher noch nicht, aber der nächste Antrag ist in Arbeit :) Die SensorMessung ist einfach so viel einfacher und vor allem hygienischer.

Auch in Sachen Pumpensysteme wird es interessant. Unter anderem wird bald die stylische Ypsopump von mylife auf den Markt kommen. Und dann gibt es da noch dieses sehr symphatische, kleine holländische Unternehmen Kaleido, welches eine sehr schicke und kleine Pumpe entwickelt hat, die ein Mix aus klassischer Schlauch- und Patchpumpe ist. Auch die Handhabung und das Menu scheinen sehr durchdacht und sinnvoll zu sein. Guckt Euch doch mal die Seite und die Pumpe an. Es gibt sie in vielen bunten Farben :)

 

Hello @ Kaleido

Hello @ Kaleido

 

#doc #docday

Am Ende sind es die Menschen die zählen! Neben all den beeindruckenden Ärzten und Firmen die ich treffen durfte, denen unsere Meinung wirklich wichtig ist, sind es die anderen Diabetiker die sich stark machen. Unsere Diabetes Community wächst national und international immer weiter und vernetzt sich. Bei jedem Treffen darf ich neue engagierte Menschen kennenlernen und fühle mich jedes Mal sehr inspiriert.

Im Rahmen des EASD wurde auch wieder ein #docday organisiert (Vielen Dank an Basti) an dem viele interessierte Diabetesblogger und -aktivisten sich zum brainstormen, vernetzen und kreativ werden getroffen haben. Es ist einfach wundervoll zu sehen, wie sich Diabetiker auf der ganzen Welt vernetzen und engagieren. Meine Freunde haben ihre aktuellen Projekte und Kampagnen vorgestellt.

 

Hello @ docday

Hello @ docday

 

So haben unter anderem Sophia und Anna von AnnaPS ein Buch mit verschiedenen, motivierenden Diabetes Geschichten geschrieben. Dieses soll am Welt-Diabetes-Tag (14.November) auf schwedisch und dann im Dezemeber auf englisch veröffentlicht werden.

 

I need!

I need!

 

Eines meiner Highlights war am Dienstag eine Einladung zur Abendveranstalltung von Kelly Close, die mit ihrer diaTribe Foundation  “Solvable Problems in Diabetes” diskutiert hat. Zusammen mit Ihr haben an diesem Abend Dr.Lutz Heinemann aus Neuss, Deutschland; Dr.Bernard Zinman aus Toronto, Kanada und Dr. Tina Vilsboll aus Kopenhagen, Dänemark die Podiumsdiskussion geführt. Es war ein bisschen, als würden die vier zusammen in ihrem Wohnzimmer sitzen und dabei die Diabetes Welt retten. Ich bin beeindruckt und fühle mich sehr inspiriert…!

Vielen Dank

 

Hello @ diaTribe

Hello @ diaTribe

 

 

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